Hochschulwahl 2021

 In Fakultät für Informatik, Fakultät für Mathematik, Fakultät für Physik, Hochschulpolitik, Startseite, Studentische Vertretung

Die diesjährige Hochschulwahl findet am 6. Juli statt und ihr als Studierende seid, wie jedes Jahr, eingeladen auch eure Stimme einzubringen! Diese Wahl ermöglicht euch, eure gesetzlichen Vertreter in Gremien auf Fakultätsebene und TUM-weiter Ebene für die nächsten zwei Semester zu bestimmen. Hier haben wir euch nun eine Übersicht zusammengestellt, wie und wen ihr wählen könnt und warum ihr überhaupt wählen solltet.
Zum Wahl-o-Mat: Mathematik Physik Informatik

Warum solltet ihr wählen?

Eure studentischen Vertreter*innen setzen sich stets für eine Verbesserung der Lehre und des Campus Lebens ein. Wie wichtig das ist, hat sich nicht zuletzt in den letzten Semestern gezeigt. Die Corona Pandemie hat die Entwicklung von neuen Online-Lehr- und Prüfungsformaten erzwungen. Hier haben die studentischen Vertreter*innen ihre Position in verschiedenen Gremien genutzt, passende und datenschutzkonforme Lösungen voranzutreiben. Aber beispielsweise auch die StudiTUM Häuser konnten nur durch das Engagement von Vertreter*innen realisiert werden. Wer diese Personen sind, die die Meinung von uns allen vertreten, das könnt ihr durch eure Stimme bei der Hochschulwahl entscheiden.

Was könnt ihr wählen?

Bei der Wahl erhaltet ihr zwei Stimmzettel: Einen für den Senat und einen für den Fakultätsrat. Solltet ihr an der Fakultät Mathematik oder Physik studieren erhaltet ihr dieses Jahr noch einen dritten Wahlzettel für den Dekan.

Senat? Fakultätsrat? Was ist das?

Senat

Der Senat ist das höchste Gremium der TUM. Beispielsweise müssen alle neuen oder geänderten Fachprüfungsordnungen (FPSOs) durch den Senat genehmigt werden und der Senat bezieht Stellung zu Berufungen von neuen Professor*innen. Von uns Studierenden können zwei Vertreter*innen in den Senat gewählt werden.

Fakultätsrat (FKR)

Der Fakultätsrat ist das höchste Gremium an deiner Fakultät. Der FKR behandelt ähnliche Themengebiete wie der Senat, aber natürlich nur die Themen, die auch für die eigene Fakultät relevant sind. Dafür können die Themen hier genauer abgehandelt werden. In die Fakultätsräte an den Fakultäten Mathe, Physik, Informatik können zwei studentische Vertreter*innen gewählt werden. Gemeinsam mit weiteren Kandidierenden auf den Wahllisten, die genügend Stimmen erhalten haben, bilden diese eure gewählte Fachschaftsvertretung.

Wie könnt ihr Wählen?

Grundsätzlich könnt ihr über Briefwahl oder in Präsenz wählen. Die Briefwahl könnt ihr, falls ihr es noch nicht getan habt, noch bis 29. Juni auf TUMonline unter Dokumente beantragen, wenn ihr die Unterlagen persönlich im Wahlamt abholt. An der gleichen Stelle findet ihr auch eure Wahlbenachrichtigung, die die Informationen zur Präsenzwahl beinhaltet. Wenn ihr die Briefwahl nutzt, denkt bitte daran den Wahlbrief rechtzeitig wieder zurückzuschicken, in Deutschland bis ca. 2. Juli. Falls ihr dies vergessen haben solltet, könnt ihr diesen auch noch am Wahltag (7. Juli) bis 17:00 Uhr im Wahllokal abgeben.

Wen könnt ihr wählen?

Um euch bei der Wahlentscheidung zu helfen, haben wir einige Fragen an die Listen für die Fakultätsräte an der MPI gestellt. Mit den Antworten haben wir für euch einen Wahl-o-Maten (Mathematik Physik Informatik) und die folgende Übersicht zusammengestellt.

Informationen zu den Listen für den Senat findet ihr hier und in diesem Wal-o-Maten.

LitFaS

Hallo, mein Name ist Paul Fischer, ich bin 21 Jahre alt und studiere derzeit im sechsten Bachelorsemester. Ich engagiere mich seit mehreren Semestern in diversen Referaten der Fachschaft MPI sowie bei Veranstaltungen. Derzeit vertrete ich euch im Fakultätsrat, Fachschaftenrat sowie als Studentenwerksbeauftragter der Studentischen Vertretung. In meiner Freizeit gehe ich gerne laufen, schwimmen oder verbringe meine Zeit auf dem Rad. 
Ich bin Oliver Kasper, 22 Jahre alt und studiere aktuell im vierten Bachelorsemester. Vor meinem Mathematikstudium habe ich ein Jahr mit Work & Travel in Australien verbracht und habe ein halbes Jahr in Wales gelebt, um daraufhin am Orientierungsstudium MINT an der MSE teilzunehmen. Ich bin Semestersprecher meines Jahrgangs und engagiere mich unter anderem im SET- und Veranstaltungsreferat der Fachschaft.  
 
Wir sind aktuell bereits eure studentischen Vertreter im Fakultätsrat und Prüfungsausschuss und würden uns gerne auch in der kommenden Amtszeit für eure Interessen und Probleme einsetzen.  
 
Unsere Liste setzt sich aus Mitgliedern der Fachschaft Mathematik zusammen, wobei wir mit unserer gesamten Liste für das imperative Mandat stehen. Dies bedeutet das wir nicht unsere eigenen Interessen vertreten, sondern EURE Meinung repräsentieren wollen.

RCDS-TUM

Mein Name ist Adrián Löwenberg, ich komme aus Madrid und studiere im 2. Semester des TopMath Masters. Wie die meisten von euch war ich kein großer Fan von Hochschulpolitik, weil ich sie immer als fremd empfunden habe und hatte das Gefühl, man könnte damit nichts verändern. Im RCDS habe ich aber eine Gruppe engagierter Leute aus allen Fachrichtungen kennengelernt, die entschieden für eine bessere und konkurrenzfähigere TUM und für demokratischere Hochschulpolitik stehen. In der TUM und in Bayern habe ich ein neues Zuhause gefunden, wo ich immer aufs Neue herausfordert werde, jetzt möchte ich etwas zurückgeben.

Welches ist die eurer Auffassung nach begrüßenswerteste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

Wir begrüßen die Grundgedanken, also eine stärkere Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Hochschulwesen, welche mit dem Hochschulinnovationsgesetz verfolgt werden. Auch die verbesserten baurechtlichen Möglichkeiten bzw. die größere Freiheit der Hochschulen sind insbesondere im Hinblick auf immer weiter wachsende Studierendenzahlen sehr zu begrüßen.

Wir finden besonders die grundsätzliche Idee des BHschG zu mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der Hochschulen sehr unterstützenswert. Dies macht uns im Wettbewerb mit Hochschulen weltweit agiler. Auch können dadurch Berufungsverfahren und Bauvorhaben beschleunigt werden.

Welches ist eurer Auffassung nach die problematischste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

Die studentische Partizipation in zentralen Gremien wie dem Senat oder Hochschulrat sehen wir durch die fehlende Festlegung einer Anzahl an Vertreter:innen stark gefährdet. Auch halten wir die ermöglichten Semestergebühren für Nicht-EU-Studierende sowie die Etablierung von reinen Lehr- und Forschungsprofessuren für kritische Änderungen des HIGs.

Die Einführung einer bayernweiten studentischen Vertretung in der geplanten Form sehen wir kritisch, da die Vertreter in dieser an jeder Hochschule anders bestimmt werden könnten und meistens nur übermehrere Stufen indirekt gewählt werden. Wir wären hier für eine direkte Wahl.

Wie steht ihr zu folgenden Aussagen?

Nach Corona sollen Elemente der Onlinelehre die Präsenzlehre unterstützen.

Wir stimmen zu.

Während Corona wurden viele neue Konzepte ausprobiert, einige davon mit sehr großem Erfolg. Diese sollte als Ergänzung auch nach Corona weiterhin eingesetzt werden. So setzen wir uns bereits aktuell unter anderem für vermehrte Vorlesungsaufzeichnungen auch nach Corona ein.

Wir stimmen zu.

Die ergänzende Nutzung moderner Lehrmethoden jeglicher Art ist unterstützenswert. Hierzu sind beispielsweise die Leitfäden von ProLehre eine schon jetzt bestehende gute Richtlinie dazu.

Auch nach Corona soll es die Möglichkeit geben, Lehrveranstaltungen rein online anzubieten.

Wir stehen neutral dazu.

Wichtig ist, dass Studierenden in Lehrveranstaltungen erfolgreich Inhalte vermittelt werden. Dies sicherzustellen, ist insbesondere bei reinen Onlineveranstaltungen sehr schwer, da zum Beispiel Tutorübungen stark von der persönlichen Interaktion profitieren, die online bloß schwer umsetzbar ist. Daher halten wir reine online Veranstaltungen aktuell für nicht sinnvoll, stehen gut begründeten und umgesetzten Konzepten aber offen gegenüber.

Wir lehnen ab.

Die TUM ist eine reine Präsenzuniversität. Die ergänzende Nutzung jeglicher digitaler Lehr- und Forschungsmethoden ist natürlich positiv, jedoch muss die Präsenzlehre gewährleistet sein. Ein Modell, wo beides möglich ist, wäre sehr ressourcenaufwendig und wir halten es deswegen für zwecklos.

EuLi

Wir sind eine Liste aus erfahrenen und neuen Mitgliedern der etablierten aktiven Fachschaft der Physik. In den vergangen Wahlperioden wurden wir dankenswerterweise mit eurem Mandat ausgestattet und haben uns dem würdig erwiesen, indem wir alle Stimmen, die uns zugetragen wurden, gehört, beachtet und vertreten haben. Wir unterstehen den Grundsätzen, dass bei uns: 
1) Jeder mitmachen kann der will 
2) Wir jede Stimme hören und jeden Studierenden der Physik vertreten 
3) Wir für ein besseres Studienerlebnis eintreten (zu Studienerlebnis gehört das gesamte Erlebnis inklusive sowohl Lernen, Leben und Wertschätzung als auch Essen) 
4) Das alles in dem Umfang, dass das Studium der Vertreter*innen möglichst nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

RCDS-TUM

Ich heiße Alexander Müller und studiere im Master Physics (Applied and Engineering). Ich komme ursprünglich aus Kaiserslautern und habe meinen Bachelor in Heidelberg abgeschlossen. Dort habe ich auch mit der Hochschulpolitik angefangen. Für den RCDS habe ich mich entschieden, da ich hier die beste Grundlage gesehen habe ideologiefrei und zukunftsoffen Hochschulpolitik betreiben zu können. Meine Hauptanliegen sind im hochschulpolitischen Bereich der TUM sind die Stärkung des Campus Garching, indem der Campus zu einem Vollcampus mit Wohnheimen ausgebaut wird, und eine möglichst effiziente und schnelle Rückkehr zu der Präsenzlehre ohne die Fortschritte der Online-Lehre zu verlieren. 
Wir, der Ring Christlich-Demokratischer Studenten an der Technischen Universität München (RCDS-TUM), sind eine liberale und werteorientierte, parteipolitisch unabhängige Hochschulgruppe, welche die Hochschulpolitik aktiv mitgestalten will.  Unser Ziel ist es, eure studentischen Interessen an der TUM, aber auch landes- und bundesweit zu vertreten. Dies gelingt uns über unsere Mitgliedschaft im RCDS Bayern und im RCDS Bundesverband. Erstmals hat der RCDS-TUM 1983 an den Wahlen an der TU München teilgenommen, damals für Senat, Fachbereichsrat und den noch existierenden Konvent. Mit einigen Unterbrechungen in der Geschichte nehmen wir seit 2012 wieder jährlich an den Hochschulwahlen teil. 

Welches ist die eurer Auffassung nach begrüßenswerteste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

Möglichkeit zur Übertragung der Bauherreneigenschaft auf die Universitäten.

Wir finden besonders die grundsätzliche Idee des BHschG zu mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der Hochschulen sehr unterstützenswert. Dies macht uns im Wettbewerb mit Hochschulen weltweit agiler. Auch können dadurch Berufungsverfahren und Bauvorhaben beschleunigt werden.

Welches ist eurer Auffassung nach die problematischste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

Wenig festgeschriebenes studentisches Mitspracherecht.

Die Einführung einer bayernweiten studentischen Vertretung in der geplanten Form sehen wir kritisch, da die Vertreter in dieser an jeder Hochschule anders bestimmt werden könnten und meistens nur übermehrere Stufen indirekt gewählt werden. Wir wären hier für eine direkte Wahl.

Wie steht ihr zu folgenden Aussagen?

Nach Corona sollen Elemente der Onlinelehre die Präsenzlehre unterstützen.

Wir stimmen zu

Bereits vor der Corona-Pandemie wurde für Digitalisierung gekämpft. Möglichkeiten der Onlinelehre sollten geschaffen werden. Jedoch soll das NICHT heißen, dass komplett von etablierten Methoden abgegangen werden soll.

Wir stimmen zu.

Die ergänzende Nutzung moderner Lehrmethoden jeglicher Art ist unterstützenswert. Hierzu sind beispielsweise die Leitfäden von ProLehre eine schon jetzt bestehende gute Richtlinie dazu.

Auch nach Corona soll es die Möglichkeit geben, Lehrveranstaltungen rein online anzubieten.

Wir stimmen zu

Mit der Ortsunabhängigkeit der Onlinelehre lassen sich Ansätze wie die Übertragung von Vorträgen von Forscher*innen an ihren Instituten (auch im Ausland/weiter weg) für eine Ringvorlesung umsetzen. Diesen Möglichkeiten sollte man sich nicht verstellen, solange dabei die Anforderungen an nachhaltige Lehre nicht verletzt werden.

Wir lehnen ab.

Die TUM ist eine reine Präsenzuniversität. Die ergänzende Nutzung jeglicher digitaler Lehr- und Forschungsmethoden ist natürlich positiv, jedoch muss die Präsenzlehre gewährleistet sein. Ein Modell, wo beides möglich ist, wäre sehr ressourcenaufwendig und wir halten es deswegen für zwecklos.

ELIZA

Wir sind aktive Fachschaftler*innen der Fachschaft Informatik, die sich für die Hochschulwahl 2021 aufstellen. Diese Liste steht keiner Partei oder politischen Organisation nahe.

RCDS-TUM

Mein Name ist Konstantin Berghausen, ich studiere im Bachelor Wirtschaftsinformatik und kandidiere für den RCDS-TUM. Anstatt nur über das Studium zu schimpfen will ich mich selbst einbringen und gemeinsam mit Euch die Uni und die Fakultät für Informatik für alle besser machen! Bereits engagiert bin ich als Mobilitätsreferent im AStA, wo ich mich u.a. ein für ein 365€-Ticket für Studierende einsetze. Wir vom RCDS-TUM sind eine liberale, wertorientierte und parteipolitisch unabhängige Hochschulgruppe, zu unseren Zentralen Forderungen zählt u.A. der Ausbau des Campus Garching mit günstigeren (Essens-)Versorgungen für alle Studierende sowie die Beibehaltung von Vorlesungsaufzeichnungen in allen Fächern auch nach Aufhebung aller pandemiebedingten Einschränkungen.

Welches ist die eurer Auffassung nach begrüßenswerteste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

Wir freuen uns über den erweiterten Gleichstellungsbegriff, der nun durch die Hochschulen angewandt werden soll. Darunter fallen auch (frei zitiert) „Herkunft, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, Alter, sexuelle Identität, Behinderung, chronische Erkrankung, Religion, und Weltanschauung“. Dass es keine entsprechende, gesetzlich festgeschriebene, allgemeine Gleichstellungsbeauftragtentümer, sondern nur „Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft“ geben soll, scheint in diesem Kontext allerdings verwunderlich.

Wir finden besonders die grundsätzliche Idee des BHschG zu mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der Hochschulen sehr unterstützenswert. Dies macht uns im Wettbewerb mit Hochschulen weltweit agiler. Auch können dadurch Berufungsverfahren und Bauvorhaben beschleunigt werden.

Welches ist eurer Auffassung nach die problematischste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

Das Hochschulinnovationsgesetz basiert auf der unserer Meinung nach fälschlichen Annahme, dass eine Deregulierung der Hochschulen ausschließlich positive Folgen haben kann. 
    Wir bemängeln die Ermöglichung reiner Forschungsprofessuren, da dies die Entkopplung von Forschung und Lehre vorantreiben kann. Hierdurch wird die Qualität der Lehre, die vom akademischen Austausch und der Nähe zu aktuellen Forschungsergebnissen lebt, in unseren Augen stark gefährdet.
    Zudem erlaubt die Deregulierungskampagne der Gesetzesverfasser ein höheres unternehmerisches Wirken der Hochschulen, was vom zentralen Zweck der Hochschulen – Forschung und Lehre – abzulenken droht und die Gemeinnützigkeit universitärer Forschung in Frage stellen könnte.
    Schlussendlich ist die noch unklare Verankerung der Studienzuschüsse und der studentischen Mitbestimmung bei der Vergabe dieser Gelder bedenklich. Eine mögliche Gefahr wäre die Umleitung derartiger Mittel zur Studienförderung in einen etwaigen
Globalhaushalt ohne Zweckbindung.

Die Einführung einer bayernweiten studentischen Vertretung in der geplanten Form sehen wir kritisch, da die Vertreter in dieser an jeder Hochschule anders bestimmt werden könnten und meistens nur übermehrere Stufen indirekt gewählt werden. Wir wären hier für eine direkte Wahl.

Wie steht ihr zu folgenden Aussagen?

Nach Corona sollen Elemente der Onlinelehre die Präsenzlehre unterstützen.

Wir stimmen zu.

Die Fachschaftsvertretung unterstützt seit langer Zeit die Aufzeichnung von Vorlesungen. Wir können uns vorstellen, dass ergänzende Angebote zur Lehre auch zukünftig online angeboten werden können—auch dabei sollen Lehrveranstaltungen aber Veranstaltungen bleiben und nicht zu Selbstlernprogrammen werden.

Wir stimmen zu.

Die ergänzende Nutzung moderner Lehrmethoden jeglicher Art ist unterstützenswert. Hierzu sind beispielsweise die Leitfäden von ProLehre eine schon jetzt bestehende gute Richtlinie dazu.

Auch nach Corona soll es die Möglichkeit geben, Lehrveranstaltungen rein online anzubieten.

Wir lehnen ab.

Während wir eine Unterstützung des Lehrbetriebs durch digitale Formate (z.B. Aufzeichnungen) sehr begrüßen, erwarten und fordern wir, dass die TUM weiterhin eine Präsenzuniversität bleibt. Der direkte Kontakt und Austausch mit Dozierenden und Kommiliton*innen ist ein essentieller Bestandteil universitärer Lehre, der der Lehrqualität direkt zugute kommt.

Wir lehnen ab.

Die TUM ist eine reine Präsenzuniversität. Die ergänzende Nutzung jeglicher digitaler Lehr- und Forschungsmethoden ist natürlich positiv, jedoch muss die Präsenzlehre gewährleistet sein. Ein Modell, wo beides möglich ist, wäre sehr ressourcenaufwendig und wir halten es deswegen für zwecklos.

LitFaS

Hallo, mein Name ist Paul Fischer, ich bin 21 Jahre alt und studiere derzeit im sechsten Bachelorsemester. Ich engagiere mich seit mehreren Semestern in diversen Referaten der Fachschaft MPI sowie bei Veranstaltungen. Derzeit vertrete ich euch im Fakultätsrat, Fachschaftenrat sowie als Studentenwerksbeauftragter der Studentischen Vertretung. In meiner Freizeit gehe ich gerne laufen, schwimmen oder verbringe meine Zeit auf dem Rad. 
Ich bin Oliver Kasper, 22 Jahre alt und studiere aktuell im vierten Bachelorsemester. Vor meinem Mathematikstudium habe ich ein Jahr mit Work & Travel in Australien verbracht und habe ein halbes Jahr in Wales gelebt, um daraufhin am Orientierungsstudium MINT an der MSE teilzunehmen. Ich bin Semestersprecher meines Jahrgangs und engagiere mich unter anderem im SET- und Veranstaltungsreferat der Fachschaft.  
 
Wir sind aktuell bereits eure studentischen Vertreter im Fakultätsrat und Prüfungsausschuss und würden uns gerne auch in der kommenden Amtszeit für eure Interessen und Probleme einsetzen.  
 
Unsere Liste setzt sich aus Mitgliedern der Fachschaft Mathematik zusammen, wobei wir mit unserer gesamten Liste für das imperative Mandat stehen. Dies bedeutet das wir nicht unsere eigenen Interessen vertreten, sondern EURE Meinung repräsentieren wollen.

RCDS-TUM

Mein Name ist Adrián Löwenberg, ich komme aus Madrid und studiere im 2. Semester des TopMath Masters. Wie die meisten von euch war ich kein großer Fan von Hochschulpolitik, weil ich sie immer als fremd empfunden habe und hatte das Gefühl, man könnte damit nichts verändern. Im RCDS habe ich aber eine Gruppe engagierter Leute aus allen Fachrichtungen kennengelernt, die entschieden für eine bessere und konkurrenzfähigere TUM und für demokratischere Hochschulpolitik stehen. In der TUM und in Bayern habe ich ein neues Zuhause gefunden, wo ich immer aufs Neue herausfordert werde, jetzt möchte ich etwas zurückgeben.

Welches ist die eurer Auffassung nach begrüßenswerteste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

LitFaS

Wir begrüßen die Grundgedanken, also eine stärkere Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Hochschulwesen, welche mit dem Hochschulinnovationsgesetz verfolgt werden. Auch die verbesserten baurechtlichen Möglichkeiten bzw. die größere Freiheit der Hochschulen sind insbesondere im Hinblick auf immer weiter wachsende Studierendenzahlen sehr zu begrüßen.

RCDS-TUM

Wir finden besonders die grundsätzliche Idee des BHschG zu mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der Hochschulen sehr unterstützenswert. Dies macht uns im Wettbewerb mit Hochschulen weltweit agiler. Auch können dadurch Berufungsverfahren und Bauvorhaben beschleunigt werden.

Welches ist eurer Auffassung nach die problematischste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

LitFaS

Die studentische Partizipation in zentralen Gremien wie dem Senat oder Hochschulrat sehen wir durch die fehlende Festlegung einer Anzahl an Vertreter:innen stark gefährdet. Auch halten wir die ermöglichten Semestergebühren für Nicht-EU-Studierende sowie die Etablierung von reinen Lehr- und Forschungsprofessuren für kritische Änderungen des HIGs.

RCDS-TUM

Die Einführung einer bayernweiten studentischen Vertretung in der geplanten Form sehen wir kritisch, da die Vertreter in dieser an jeder Hochschule anders bestimmt werden könnten und meistens nur übermehrere Stufen indirekt gewählt werden. Wir wären hier für eine direkte Wahl.

Wie steht ihr zu folgenden Aussagen?

Nach Corona sollen Elemente der Onlinelehre die Präsenzlehre unterstützen.

LitFaS

Wir stimmen zu.

Während Corona wurden viele neue Konzepte ausprobiert, einige davon mit sehr großem Erfolg. Diese sollte als Ergänzung auch nach Corona weiterhin eingesetzt werden. So setzen wir uns bereits aktuell unter anderem für vermehrte Vorlesungsaufzeichnungen auch nach Corona ein.

RCDS-TUM

Wir stimmen zu.

Die ergänzende Nutzung moderner Lehrmethoden jeglicher Art ist unterstützenswert. Hierzu sind beispielsweise die Leitfäden von ProLehre eine schon jetzt bestehende gute Richtlinie dazu.

Auch nach Corona soll es die Möglichkeit geben, Lehrveranstaltungen rein online anzubieten.

LitFaS

Wir stehen neutral dazu.

Wichtig ist, dass Studierenden in Lehrveranstaltungen erfolgreich Inhalte vermittelt werden. Dies sicherzustellen, ist insbesondere bei reinen Onlineveranstaltungen sehr schwer, da zum Beispiel Tutorübungen stark von der persönlichen Interaktion profitieren, die online bloß schwer umsetzbar ist. Daher halten wir reine online Veranstaltungen aktuell für nicht sinnvoll, stehen gut begründeten und umgesetzten Konzepten aber offen gegenüber.

RCDS-TUM

Wir lehnen ab.

Die TUM ist eine reine Präsenzuniversität. Die ergänzende Nutzung jeglicher digitaler Lehr- und Forschungsmethoden ist natürlich positiv, jedoch muss die Präsenzlehre gewährleistet sein. Ein Modell, wo beides möglich ist, wäre sehr ressourcenaufwendig und wir halten es deswegen für zwecklos.

EuLi

Wir sind eine Liste aus erfahrenen und neuen Mitgliedern der etablierten aktiven Fachschaft der Physik. In den vergangen Wahlperioden wurden wir dankenswerterweise mit eurem Mandat ausgestattet und haben uns dem würdig erwiesen, indem wir alle Stimmen, die uns zugetragen wurden, gehört, beachtet und vertreten haben. Wir unterstehen den Grundsätzen, dass bei uns: 
1) Jeder mitmachen kann der will 
2) Wir jede Stimme hören und jeden Studierenden der Physik vertreten 
3) Wir für ein besseres Studienerlebnis eintreten (zu Studienerlebnis gehört das gesamte Erlebnis inklusive sowohl Lernen, Leben und Wertschätzung als auch Essen) 
4) Das alles in dem Umfang, dass das Studium der Vertreter*innen möglichst nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

RCDS-TUM

Ich heiße Alexander Müller und studiere im Master Physics (Applied and Engineering). Ich komme ursprünglich aus Kaiserslautern und habe meinen Bachelor in Heidelberg abgeschlossen. Dort habe ich auch mit der Hochschulpolitik angefangen. Für den RCDS habe ich mich entschieden, da ich hier die beste Grundlage gesehen habe ideologiefrei und zukunftsoffen Hochschulpolitik betreiben zu können. Meine Hauptanliegen sind im hochschulpolitischen Bereich der TUM sind die Stärkung des Campus Garching, indem der Campus zu einem Vollcampus mit Wohnheimen ausgebaut wird, und eine möglichst effiziente und schnelle Rückkehr zu der Präsenzlehre ohne die Fortschritte der Online-Lehre zu verlieren. 
Wir, der Ring Christlich-Demokratischer Studenten an der Technischen Universität München (RCDS-TUM), sind eine liberale und werteorientierte, parteipolitisch unabhängige Hochschulgruppe, welche die Hochschulpolitik aktiv mitgestalten will.  Unser Ziel ist es, eure studentischen Interessen an der TUM, aber auch landes- und bundesweit zu vertreten. Dies gelingt uns über unsere Mitgliedschaft im RCDS Bayern und im RCDS Bundesverband. Erstmals hat der RCDS-TUM 1983 an den Wahlen an der TU München teilgenommen, damals für Senat, Fachbereichsrat und den noch existierenden Konvent. Mit einigen Unterbrechungen in der Geschichte nehmen wir seit 2012 wieder jährlich an den Hochschulwahlen teil. 

Welches ist die eurer Auffassung nach begrüßenswerteste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

EuLi

Möglichkeit zur Übertragung der Bauherreneigenschaft auf die Universitäten.

RCDS-TUM

Wir finden besonders die grundsätzliche Idee des BHschG zu mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der Hochschulen sehr unterstützenswert. Dies macht uns im Wettbewerb mit Hochschulen weltweit agiler. Auch können dadurch Berufungsverfahren und Bauvorhaben beschleunigt werden.

Welches ist eurer Auffassung nach die problematischste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

EuLi

Wenig festgeschriebenes studentisches Mitspracherecht.

RCDS-TUM

Die Einführung einer bayernweiten studentischen Vertretung in der geplanten Form sehen wir kritisch, da die Vertreter in dieser an jeder Hochschule anders bestimmt werden könnten und meistens nur übermehrere Stufen indirekt gewählt werden. Wir wären hier für eine direkte Wahl.

Wie steht ihr zu folgenden Aussagen?

Nach Corona sollen Elemente der Onlinelehre die Präsenzlehre unterstützen.

EuLi

Wir stimmen zu.

Bereits vor der Corona-Pandemie wurde für Digitalisierung gekämpft. Möglichkeiten der Onlinelehre sollten geschaffen werden. Jedoch soll das NICHT heißen, dass komplett von etablierten Methoden abgegangen werden soll.

RCDS-TUM

Wir stimmen zu.

Die ergänzende Nutzung moderner Lehrmethoden jeglicher Art ist unterstützenswert. Hierzu sind beispielsweise die Leitfäden von ProLehre eine schon jetzt bestehende gute Richtlinie dazu.

Auch nach Corona soll es die Möglichkeit geben, Lehrveranstaltungen rein online anzubieten.

EuLi

Wir stimmen zu

Mit der Ortsunabhängigkeit der Onlinelehre lassen sich Ansätze wie die Übertragung von Vorträgen von Forscher*innen an ihren Instituten (auch im Ausland/weiter weg) für eine Ringvorlesung umsetzen. Diesen Möglichkeiten sollte man sich nicht verstellen, solange dabei die Anforderungen an nachhaltige Lehre nicht verletzt werden.

RCDS-TUM

Wir lehnen ab.

Die TUM ist eine reine Präsenzuniversität. Die ergänzende Nutzung jeglicher digitaler Lehr- und Forschungsmethoden ist natürlich positiv, jedoch muss die Präsenzlehre gewährleistet sein. Ein Modell, wo beides möglich ist, wäre sehr ressourcenaufwendig und wir halten es deswegen für zwecklos.

ELIZA

Wir sind aktive Fachschaftler*innen der Fachschaft Informatik, die sich für die Hochschulwahl 2021 aufstellen. Diese Liste steht keiner Partei oder politischen Organisation nahe.

RCDS-TUM

Mein Name ist Konstantin Berghausen, ich studiere im Bachelor Wirtschaftsinformatik und kandidiere für den RCDS-TUM. Anstatt nur über das Studium zu schimpfen will ich mich selbst einbringen und gemeinsam mit Euch die Uni und die Fakultät für Informatik für alle besser machen! Bereits engagiert bin ich als Mobilitätsreferent im AStA, wo ich mich u.a. ein für ein 365€-Ticket für Studierende einsetze. Wir vom RCDS-TUM sind eine liberale, wertorientierte und parteipolitisch unabhängige Hochschulgruppe, zu unseren Zentralen Forderungen zählt u.A. der Ausbau des Campus Garching mit günstigeren (Essens-)Versorgungen für alle Studierende sowie die Beibehaltung von Vorlesungsaufzeichnungen in allen Fächern auch nach Aufhebung aller pandemiebedingten Einschränkungen.

Welches ist die eurer Auffassung nach begrüßenswerteste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

ELIZA

Wir freuen uns über den erweiterten Gleichstellungsbegriff, der nun durch die Hochschulen angewandt werden soll. Darunter fallen auch (frei zitiert) „Herkunft, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, Alter, sexuelle Identität, Behinderung, chronische Erkrankung, Religion, und Weltanschauung“. Dass es keine entsprechende, gesetzlich festgeschriebene, allgemeine Gleichstellungsbeauftragtentümer, sondern nur „Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft“ geben soll, scheint in diesem Kontext allerdings verwunderlich.

RCDS-TUM

Wir finden besonders die grundsätzliche Idee des BHschG zu mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der Hochschulen sehr unterstützenswert. Dies macht uns im Wettbewerb mit Hochschulen weltweit agiler. Auch können dadurch Berufungsverfahren und Bauvorhaben beschleunigt werden.

Welches ist eurer Auffassung nach die problematischste Änderung im Entwurf des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes?

ELIZA

Das Hochschulinnovationsgesetz basiert auf der unserer Meinung nach fälschlichen Annahme, dass eine Deregulierung der Hochschulen ausschließlich positive Folgen haben kann. 
    Wir bemängeln die Ermöglichung reiner Forschungsprofessuren, da dies die Entkopplung von Forschung und Lehre vorantreiben kann. Hierdurch wird die Qualität der Lehre, die vom akademischen Austausch und der Nähe zu aktuellen Forschungsergebnissen lebt, in unseren Augen stark gefährdet.
    Zudem erlaubt die Deregulierungskampagne der Gesetzesverfasser ein höheres unternehmerisches Wirken der Hochschulen, was vom zentralen Zweck der Hochschulen – Forschung und Lehre – abzulenken droht und die Gemeinnützigkeit universitärer Forschung in Frage stellen könnte.
    Schlussendlich ist die noch unklare Verankerung der Studienzuschüsse und der studentischen Mitbestimmung bei der Vergabe dieser Gelder bedenklich. Eine mögliche Gefahr wäre die Umleitung derartiger Mittel zur Studienförderung in einen etwaigen
Globalhaushalt ohne Zweckbindung.

RCDS-TUM

Die Einführung einer bayernweiten studentischen Vertretung in der geplanten Form sehen wir kritisch, da die Vertreter in dieser an jeder Hochschule anders bestimmt werden könnten und meistens nur übermehrere Stufen indirekt gewählt werden. Wir wären hier für eine direkte Wahl.

Wie steht ihr zu folgenden Aussagen?

Nach Corona sollen Elemente der Onlinelehre die Präsenzlehre unterstützen.

ELIZA

Wir stimmen zu.

Die Fachschaftsvertretung unterstützt seit langer Zeit die Aufzeichnung von Vorlesungen. Wir können uns vorstellen, dass ergänzende Angebote zur Lehre auch zukünftig online angeboten werden können—auch dabei sollen Lehrveranstaltungen aber Veranstaltungen bleiben und nicht zu Selbstlernprogrammen werden.

RCDS-TUM

Wir stimmen zu.

Die ergänzende Nutzung moderner Lehrmethoden jeglicher Art ist unterstützenswert. Hierzu sind beispielsweise die Leitfäden von ProLehre eine schon jetzt bestehende gute Richtlinie dazu.

Auch nach Corona soll es die Möglichkeit geben, Lehrveranstaltungen rein online anzubieten.

ELIZA

Wir lehnen ab.

Während wir eine Unterstützung des Lehrbetriebs durch digitale Formate (z.B. Aufzeichnungen) sehr begrüßen, erwarten und fordern wir, dass die TUM weiterhin eine Präsenzuniversität bleibt. Der direkte Kontakt und Austausch mit Dozierenden und Kommiliton*innen ist ein essentieller Bestandteil universitärer Lehre, der der Lehrqualität direkt zugute kommt.

RCDS-TUM

Wir lehnen ab.

Die TUM ist eine reine Präsenzuniversität. Die ergänzende Nutzung jeglicher digitaler Lehr- und Forschungsmethoden ist natürlich positiv, jedoch muss die Präsenzlehre gewährleistet sein. Ein Modell, wo beides möglich ist, wäre sehr ressourcenaufwendig und wir halten es deswegen für zwecklos.

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