Verschlafen

Jedem kann es passieren, dass der Wecker nicht klingelt (oder man ihn schlafwandelnd ausschaltet), die U-Bahn Verspätung hat oder das Frühstück in der Cafeteria länger dauert als erwartet, doch wenn du zu spät in eine Vorlesung kommst, solltest du soviel Anstand haben, deine Professor*innen und Kommiliton*innen nicht zu stören:

  • Lauf nicht unten bei der Tafel von einer Seite des Hörsaals auf die andere, sondern geh ruhig an der Seite nach oben.
  • Benutze am besten einen der hinteren Eingänge.
  • Klettere nicht lautstark über die Bänke, sondern setz dich möglichst an den Rand.

Langeweile

Wenn du dich während der Vorlesung langweilst, male Kunstwerke, löse Kreuzworträtsel, schlafe (ohne zu Schnarchen) oder nutze die Möglichkeit, die du in der Schule schon immer haben wolltest: Geh einfach raus!

Auf Papierflieger reagieren die meisten Professor*innen stinksauer. Auch wenn du in der Masse von ihnen nur schwer als Täter auszumachen bist, so ist das noch lange kein Freischein für dich: Viele Dozent*innen drohen an, die Vorlesung abzubrechen. Damit schadest du nicht nur dir selbst, sondern auch all deinen Kommiliton*innen (und einer davon hat dich bestimmt gesehen und ist auf dich entsprechend sauer), weil die Dozent*innen dann in der nächsten Vorlesung den Stoff garantiert nicht mehr so ausführlich, möglicherweise sogar überhaupt nicht nachholen.

Auch wenn’s schwerfällt: Unterhalte dich nach Möglichkeit nicht mit deinen Nachbar*innen. Falls es gar nicht anders geht – das soll es ja geben – dann sprecht wenigstens in angemessener Lautstärke. Die Vorlesung ist schließlich nicht als Treff für dich und deinen Freundeskreis gedacht. Andernfalls machst du dir eine Menge Feinde, gerade unter den Leuten, die der Stoff wirklich interessiert. Es gibt solche Leute tatsächlich, und du wirst noch früh genug einen von ihnen um Rat und Lösungen zu den Hausaufgaben bitten.

Fehler an der Tafel

Auch Professor*innen machen beim Anschreiben an die Tafel mal Fehler. Wenn du glaubst, einen solchen entdeckt zu haben, dann mache dich lautstark bemerkbar; auch auf die Gefahr hin, dass du dich geirrt hast. Davon profitieren alle: Liegst du falsch, dann wird eventuell alles noch mal erklärt, und du verstehst es besser. Wurde tatsächlich Mist gebaut, so verstehst du die entsprechende Stelle beim Lernen auf die Klausur und sparst dir unnötiges Kopfzerbrechen; außerdem ist es nicht ein gutes Gefühl, wenigstens einmal besser als die Dozent*innen gewesen zu sein?

Handys

Auch wenn Mobiltelefone noch so ein schönes Spielzeug sind: Bitte schalte deines während der Vorlesung stumm. Ein klingelndes Handy ist sowohl störend als auch eine peinliche Situation, die leicht zu vermeiden ist.

Zu lange Vorlesungen

Wird die Vorlesung mal wieder gnadenlos überzogen, dann mache die Professor*innen durch Klopfen darauf aufmerksam, nicht durch Pfeifen. Außerdem solltest du nicht einfach den Hörsaal verlassen – andere Leute wollen den Rest der Vorlesung vielleicht noch mitbekommen.

Ansprache

Die wenigsten Dozent*innen bestehen darauf, mit ihrem vollen Titel angesprochen zu werden, da sie wissen wollen, was du wissen willst und nicht, wer sie sind. Aber auch hier gilt: keine Regel ohne Ausnahme. Dies werden dich die betreffenden Personen aber sofort spüren lassen. Auf jeden Fall nehmen sie solche Sachen nicht persönlich. Die meisten Übungsleiter*innen/Tutor*innen bieten übrigens irgendwann von alleine das „Du“ an.

Tutor*innen

Wenn dir dein*e Tutor*in nicht zusagt: Wechsle in eine andere Tutorgruppe. Ist es einfach zu mies, fang keinen persönlichen Kleinkrieg an: Sie sitzen am längeren Hebel und du wirst verlieren. Wende dich stattdessen an die Übungsleitung, die ist dankbar für solche Meinungen. Großes Pech ist es, wenn diese Personen die gleichen sind (auch das kann durchaus vorkommen).

Tabakkonsum

Rauchen ist an der Uni generell untersagt. In allen Gebäuden und auf dem gesamten Gelände ist Rauchen strikt verboten.

"Ferien"

Ferien gibt es für Studierende nicht, nur vorlesungsfreie Zeit (Lernen, Job). Diese beginnt für das Wintersemester im Februar und für das Sommersemester im Juli. In dieser Zeit liegen für gewöhnlich auch die Klausuren und finalen Abgabetermine für Seminare und Praktika.

Wenn ihr jetzt mit vor Entsetzten geweiteten Augen vor dem Computer sitzt und euch fragt, ob ihr wirklich das Richtige getan habt, als ihr euch für ein Studium an der Uni entschieden habt, können wir euch beruhigen. Im Gegensatz zu den Studenten im Maschinenwesen sind Mathematik-, Physik- und Informatik-Klausuren meist zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit. Das heißt, wenn ihr eure Klausuren hinter euch gebracht habt, habt ihr für gewöhnlich immer noch ein paar Wochen Zeit um in den Urlaub zu fahren und eure Freizeit zu genießen.

Kontakt

Hier erreicht ihr die Fachschaft Mathematik/Physik/Informatik.

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen